Mein meinem Spätzle Rezept kannst du dir ganz einfach Spätzle Nudeln selbst zubereiten. Dazu benötigst du nur wenige Zutaten wie Mehl, Eier, Milch und Salz. So weißt du, was in deinen Teigwaren verarbeitet wurde und selbst gemacht schmeckt doch immer noch am besten. Der kleine Aufwand lohnt sich!
Mit diesem Rezept kannst du dir eine schmackhafte Beilage zu diversen Gerichten, wie z.B. meinen Rinderrouladen aus dem Slowcocker, zubereiten. Oder du machst dir Käsespätzle mit Röstzwiebeln als Hauptgericht. Dazu passt übrigens sehr gut mein Feldsalat mit Mandarinen.
Beim Herstellen der Spätzle stellt sich die Frage nach der Spätzleform. Traditionell werden die Spätzle vom Brett geschabt. Du kannst aber auch eine Spätzlepresse oder einen Hobel verwenden. Beim Hobel werden es aber eher die rundlichen Knöpfle. Somit unterscheidet sich die Form der „Nudel“ je nach verwendetem Küchenutensil.

Vorbereitung und Lagerung
Da die Zubereitung, besser gesagt das reinigen der Kochutensilien nach der Zubereitung der Spätzle einen gewissen Aufwand beinhaltet koche ich immer gleich größere Portionen. Nicht benötigte Spätzle kannst du ganz einfach mehrere Tage in einem geschlossenen Behältnis im Kühlschrank aufbewahren. Ich friere mir die übrigen Spätzle immer auf Vorrat portionsweise ein. Die aufgetauten Spätzle schwenke ich in einer Pfanne mit etwas heißer Butter und würze sie mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss. So schmecken sie fast wie frisch zubereitet. Den noch ungekochten Teig empfehle ich dir aber direkt zu verarbeiten.

Variationen
Mit meinem Spätzle Rezept bekommst du so eine Art Grundrezept an die Hand. Wenn du auf den Geschmack gekommen bist, lassen sich damit viele Spätzle Varianten kreieren. Du kannst z.B. den Teig z.B. mit Paprikapulver oder verschiedenen gehackten Kräutern verfeinern. Petersilie oder frischer Bärlauch machen sich in den Spätzle auch ganz toll. Auch bei diesem Rezept gilt: Es ist erlaub was schmeckt und worauf du Lust hast, da kochen Freude macht!
Mein Spätzle Rezept

Zutaten
- 500 g Mehl
- 6 Eier
- 200 ml Milch
- 20 g Butter geschmolzen
- Salz
Anleitungen
- Das Mehl in eine große Schüssel füllen und eine Mulde in die Mitte drücken. Darin die Eier, die Milch, Salz und die geschmolzene Butter hineingeben. Alles zu einem klebrig zähen Teig verrühren, bis er blasen schlägt. Entweder verwendest Du hierfür einen Kochlöffel aus Holz oder du benutzt die Knethaken deines Handrührgeräts. Anschließend den Teig 15 Minuten ruhen lassen.

- In einem großen Topf Wasser aufkochen und salzen. Nun werden die Spätzle portionsweise ins Wasser gegeben. Wer es kann, kann die Spätzle vom Brett ins Salzwasser schaben. Ihr könnt aber auch eine Spätzlepresse oder -hobel verwenden. Ich verwende eine Lochscheibe und eine Teigkarte.

- Nach wenigen Minuten sind die Spätzle gar und steigen an die Oberfläche. Jetzt werden sie mit einer Schaumkelle abgeschöpft und in kalten Wasser abgeschreckt, wenn ihr sie nicht gleich servieren wollt. Anschließend kommt die nächste Portion Spätzle ins köchelnde Wasserbad. Das geht immer so weiter, bis der komplette Teig verarbeitet ist.

Notizen
Häufige Fragen zu Spätzle
Der Teig für Spätzle sollte eine zähflüssige, leicht klebrige Konsistenz haben. Beim kräftigen Rühren wird das Gluten im Mehl aktiviert und der Teig schlägt kleine Blasen. Dadurch bekommen die Spätzle später ihre typische lockere Struktur.
Spätzle sind sehr schnell gar. Sobald sie im kochenden Salzwasser an die Oberfläche steigen, sind sie fertig. Das dauert in der Regel nur etwa 2–3 Minuten.
Ja, gekochte Spätzle lassen sich problemlos vorbereiten. Im Kühlschrank halten sie sich in einem luftdichten Behälter etwa 2–3 Tage. Vor dem Servieren kannst du sie einfach in einer Pfanne mit etwas Butter anbraten.
Gekochte Spätzle lassen sich sehr gut einfrieren. Am besten portionsweise verpacken. Zum Auftauen gibst du sie direkt in eine heiße Pfanne mit etwas Butter oder kurz in heißes Wasser.
Spätzle sind eine klassische Beilage zu vielen herzhaften Gerichten. Besonders gut passen sie zu Braten, Gulasch oder Rinderrouladen. Auch als Hauptgericht, zum Beispiel als Käsespätzle mit Röstzwiebeln, sind sie sehr beliebt.
